Am Flughafen angekommen und schon das erste Gepäckstück verloren, trafen wir die ersten anderen Teilnehmer aus Albanien, Serbien, Polen und Italien, mit denen wir gemeinsam von den Organisatoren abgeholt wurden. In dem Bungalowdorf in Monopoli, nahe Bari, hatten wir genug Zeit bis alle angekommen waren, um schon einmal ein paar Kennenlern-Spiele zu starten. Zwar entsprach der strömende Regen nicht ganz unseren sonnigen Erwartungen was das Wetter anging, aber unter einem aufgebauten Pavillon hatten wir viel Spaß und nach 2 Stunden, hatten wir auch schon das erste Eis gebrochen. In den nächsten, dann zum Glück auch sonnigen und warmen, Tagen haben wir uns durch verschiedene Simulationen, Rollenspiele und andere Methoden mit Konflikten in Europa beschäftigt. Neben Diskussionen im Plenum, war das Interessanteste die Möglichkeit, sich mit den verschiedensten Kulturen auszutauschen und Freundschaften über ganz Europa zu schließen.
Die Ergebnisse unserer Arbeit präsentierten wir durch einen Flashmob mitten in der Studentenstadt Bari, indem jeder seine Nationalflagge bastelte, sich anheftete und alle gemeinsam einen riesigen Streit auf Anpfiff hin starteten. Beim nächsten Pfiff wurde der Streit geschlichtet und der Flashmob durch ein erklärendes Lied beendet.
Direkt im Anschluss stellten wir bei einem Termin im Rathaus Baris unser Projekt und unsere Organisationen vor und diskutierten mit einem Vertreter der Stadt über lokale Konflikte und wie die Stadt Bari mit diesen umgeht.
Als der letzte Abend anbrach, war nicht nur jeder traurig die schöne Gegend zu verlassen und in den Alltag zurück zu kehren, sondern auch, weil so viele neue Freunde schon bald nicht mehr in fünf Minuten erreichbar sein würden…
Aber der nächste Flug zu einem privaten Nachtreffen wird schon bald gebucht werden…